Isotopen-Rückstreumessverfahren
Beim Rückstreumessverfahren treffen Teilchen (Isotopen) auf eine zu messende Schicht. Die Isotopen-Rückstreumessung ist ein berührungsloses Messverfahren. Hierbei wird ausgenutzt, dass beim Eindringen in die Materie ein Teil der Strahlungspartikel um mehr als 90° gestreut wird. Der eigentliche Messeffekt besteht darin, die Zahl der vom Messobjekt zurückgestreuten Teilchen zu messen. Deren Intensität ist eine Funktion der Materialdicke. Mit zunehmender Dicke nimmt die Zahl der rückgestreuten Teilchen zunächst zu. Von einer gewissen Materialdicke an wächst ihre Intensität allerdings nicht mehr, da durch das Eindringen in tiefere Schichten Absorbtionsverluste auftreten. Die Dicke einer Schicht lässt sich dann bestimmen, wenn die Zahl der zurückgestreuten Teilchen der Schicht deutlich unterschiedlich ist gegenüber der vom unbeschichteten Grundwerkstoff zurückgestreuten Zahl.










